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09
08
2019

Konstanze Klosterhalfen - Photo: Horst Milde

Das WM-Team formiert sich – DLV nominiert weitere 39 Athletinnen und Athleten für die WM in Doha 2019 – Aussprache mit Christoph Harting in Berlin

By GRR 0

Der DLV hat im Anschluss an die Deutschen Meisterschaften am vergangenen Wochenende in Berlin 39 weitere Athletinnen und Athleten in sein WM-Aufgebot für Doha (Katar) berufen.

Das finale WM-Team formiert sich bis zum Ende des Nominierungszeitraums am 6. September 2019-

Sieben Geherinnen und Geher standen bereits im deutschen Aufgebot für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften, die vom 27. September bis zum 6. Oktober in Doha (Katar) stattfinden.

Jetzt stehen in weiteren 22 Wettbewerben, darunter erstmals bei einer WM auch in der Mixed-Staffel über 4×400 Meter, die ersten deutschen Teilnehmer fest: Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat in dieser Woche basierend auf den DLV-Nominierungsrichtlinien weitere 39 Athletinnen und Athleten in sein WM-Team für Doha berufen.

Zu den Nominierten zählen die aktuelle Nummer eins der Welt im Weitsprung Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) sowie die neue Deutsche Rekordlerin über 5.000 Meter Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen). Herausragend ist der DLV im Speerwurf der Männer aufgestellt: Alle vier nominierten Athleten bringen Bestleistungen zwischen 89 und 95 Metern mit, unter ihnen Titelverteidiger Johannes Vetter (LG Offenburg), der vom Weltverband IAAF eine Wild Card erhält.

Das endgültige deutsche WM-Team für Doha formiert sich erst in vier Wochen, wenn mit dem 6. September der internationale Zeitraum für die Normerfüllung abgeschlossen ist.

Das bisherige DLV-Team für die WM 2019 in Doha (Katar; 27. September bis 6. Oktober):

FRAUEN:

100 Meter: Lisa-Marie Kwayie (Neuköllner SF), Gina Lückenkemper (SCC Berlin), Tatjana Pinto (LC Paderborn)
200 Meter: Lisa-Marie Kwayie (Neuköllner SF), Tatjana Pinto (LC Paderborn)

4×100 Meter: Lisa-Marie Kwayie (Neuköllner SF), Gina Lückenkemper (SCC Berlin), Tatjana Pinto (LC Paderborn)

1.500 Meter: Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen)

5.000 Meter: Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen), Alina Reh (SSV Ulm 1846)

10.000 Meter: Alina Reh (SSV Ulm 1846)

100 Meter Hürden: Cindy Roleder (SV Halle)

3.000 Meter Hindernis: Gesa Felicitas Krause (Silvesterlauf Trier e.V.)

20 Kilometer Gehen: Saskia Feige (SC Potsdam)

Hochsprung: Marie-Laurence Jungfleisch (VfB Stuttgart), Imke Onnen (Hannover 96)

Stabhochsprung: Lisa Ryzih (ABC Ludwigshafen)

Weitsprung: Malaika Mihambo (LG Kurpfalz)

Dreisprung: Kristin Gierisch (LAC Erdgas Chemnitz)

Kugelstoßen: Sara Gambetta (SV Halle), Alina Kenzel (VfL Waiblingen), Christina Schwanitz (LV 90 Erzgebirge)

Diskuswurf: Nadine Müller (SV Halle), Kristin Pudenz (SC Potsdam), Claudine Vita (SC Neubrandenburg)

Speerwurf: Annika Marie Fuchs (SC Potsdam), Christin Hussong (LAZ Zweibrücken)

Siebenkampf: Carolin Schäfer (LG Eintracht Frankfurt)

MÄNNER:

5.000 Meter: Sam Parsons (LG Eintracht Frankfurt), Richard Ringer (LC Rehlingen)

Sam Parsons (LG Eintracht Frankfurt), Richard Ringer (LC Rehlingen) (v.lks.) – Foto: Horst Milde

20 Kilometer Gehen: Nils Brembach (SC Potsdam), Christopher Linke (SC Potsdam), Hagen Pohle (SC Potsdam)

50 Kilometer Gehen: Carl Dohmann (SCL Heel Baden-Baden), Jonathan Hilbert (LG Ohra Energie), Nathaniel Seiler (TV Bühlertal)

Stabhochsprung: Torben Blech (TSV Bayer 04 Leverkusen), Raphael Holzdeppe (LAZ Zweibrücken), Bo Kanda Lita Baehre (TSV Bayer 04 Leverkusen)

Diskuswurf: Martin Wierig (SC Magdeburg), David Wrobel (SC Magdeburg)

Speerwurf: Andreas Hofmann (MTG Mannheim), Thomas Röhler (LC Jena), Bernhard Seifert (SC Potsdam), Johannes Vetter (Wildcard; LG Offenburg)

Zehnkampf: Niklas Kaul (USC Mainz), Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied), Tim Nowak (SSV Ulm 1846)

MIXED:

4×400 Meter: Luna Bulmahn (VfL Eintracht Hannover), Karolina Pahlitzsch (SV Preußen Berlin), Manuel Sanders (LG Olympia Dortmund), Marvin Schlegel (LAC Erdgas Chemnitz)

Peter Schmitt
Deutscher Leichtathletik-Verband
Referat Medien & Kommunikation

Klärendes Gespräch – Aussprache mit Christoph Harting in Berlin

Idriss Gonschinska, DLV-Generaldirektor Sport, hat sich zusammen mit dem Leitenden Bundestrainer Wurf/Stoß Dr. Marko Badura, in Berlin zu einem klärenden Gespräch mit Christoph Harting (SCC Berlin) getroffen.

Der Olympiasieger im Diskuswurf des Jahres 2016, Christoph Harting, hatte im Vorfeld der Deutschen Meisterschaften in Berlin mit teilweise irritierenden Äußerungen viel Unmut auf sich gezogen. „Von diesen Äußerungen distanziert sich der DLV“, betont Generaldirektor Sport Idriss Gonschinska und erklärt, dass er dies gemeinsam mit Dr. Marko Badura in einem Gespräch mit Christoph Harting noch einmal verdeutlicht habe.

Unter anderem wurden Harting die Kritikpunkte sowie die Erwartungshaltung des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) an den öffentlichen Auftritt von Bundeskaderathleten dargelegt und  die Rahmenbedingungen einer kooperativen Zusammenarbeit umfassend erläutert.

Olympiasieger sucht Gespräch zu Mitbewerbern

Christoph Harting beschrieb in diesem Gespräch seine besondere Situation im Vorfeld der DM 2019. Er berichtete von der Entwicklung seines Formaufbaus sowie immer wieder eingetretenen Störungen im Vorbereitungsprozess auf die Meisterschaften. Die Kritikpunkte konnte er nachvollziehen. Zudem habe er das persönliche Gespräch zu seinen Mitbewerbern schon am Vortag des Gesprächs mit dem DLV gesucht.

Peter Schmitt

 

 

 

author: GRR