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23
08
2020

Jürgen Lock, der Chef des BMW Berlin-Marathons, fordert Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Veranstaltungen 2021 wieder stattfinden können. - Foto: SCC-Events

BMW Berlin-Marathon-Chef Jürgen Lock unterstützt Petition „Rettet unsere Läufe – Save the Events“

By GRR 0

Der Chef des BMW Berlin-Marathons, Jürgen Lock, ist der nächste prominente Unterstützer der Petition „Save the Events – Rettet unsere Läufe“.

Vor ihm hatten sich bereits die deutschen Marathon-Rekordler Irina Mikitenko und Arne Gabius, die Topläufer Philipp Pflieger, Alina Reh und Fabienne Königstein sowie der Athleten-Manager und Elite-Renndirektor verschiedener Läufe, Christoph Kopp und Günther Vogl für die Petition stark gemacht.

Die Corona-Pandemie hat so gut wie alle Läufe und Events gestoppt, die Veranstalter und Vereine bangen um ihre Existenz. Damit diese bedrohliche Situation auch von der Politik wirklich verstanden und wahr genommen wird, setzt German Road Races (GRR) auf die Petition.

Wir brauchen jede Stimme, um den Laufsport zu retten.

Hier geht es zur Petition:

https://www.openpetition.de/petition/online/save-the-events-o-rettet-unsere-laeufe

Jürgen Lock (Berlin)

Jürgen Lock ist Geschäftsführer von SCC-Events, dem größten deutschen Laufveranstalter. Das Team von SCC-Events organisiert unter anderem den BMW BERLIN-MARATHON und den Generali Berliner Halbmarathon.

In diesem Jahr findet aufgrund der Coronavirus-Pandemie keines der beiden internationalen Toprennen statt – ebensowenig wie die meisten anderen Straßenläufe. Jürgen Lock ist seit 2003 im Leitungsteam und seit 2008 Geschäftsführer zusammen mit Christian Jost. Bereits seit 1998 brachte er seine sportmedizinische Expertise für SCC-Events ein.

„Es geht um die Zukunft unserer Laufveranstaltungen, deswegen müssen wir jetzt alle an einem Strang ziehen – auch mit dieser Petition, die ein Teil einer wichtigen globalen Anstrengung ist ,unserem Sport’, der millionenfach täglich auch in Krisenzeiten betrieben wird, Gehör und Unterstützung zu verschaffen.

Dieses Jahr ist für uns und für so gut wie alle anderen Veranstalter komplett verloren. Obwohl nichts läuft, werden wir das Jahr wohl überleben. SCC-Events hat zurzeit 70 Angestellte, und wir haben in dieser Situation keinen entlassen. Aber die letzten Monate waren ein Kraftakt, und sie haben die gesamte Veranstaltungsbranche mitsamt ihren Zulieferern und Dienstleistern stark gebeutelt. Und jetzt stellt sich die Frage aller Fragen: Wie geht es weiter? Niemand kann derzeit eine verlässliche Prognose für 2021 abgeben – Planungen müssen aber bereits jetzt angeschoben werden.

Was passiert, wenn die notwendigen Hygienevorschriften mit Beginn der Laufsaison im April 2021 noch in diesem Ausmaß bestehen bleiben und Massensportveranstaltungen in der früheren Form weiterhin unmöglich machen?

Im vergangenen Monat hat die Bundesregierung einen Rettungsschirm für den deutschen Sport verabschiedet. Dieser bezieht sich auf die Zuschauerausfälle in einigen Profiligen. Das ist sicher begrüßenswert. Zugleich aber frage ich mich: wo bleiben wir? Mit einem Rennen wie dem Berlin-Marathon spielen wir vergleichsweise in der Champions League.

Die fehlenden Zuschauereinnahmen der Bundesligisten, das sind bei uns die fehlenden Teilnehmergebühren, wenn wir gar nicht oder nur noch mit sehr kleinen Starterfeldern veranstalten dürfen. Es ist sehr wichtig, dass wir mit den politisch Verantwortlichen vernünftig ins Gespräch kommen, damit die Situation erkannt und richtig eingeschätzt wird. Sport und Kultur sind wichtige Säulen für das soziale Miteinander welches gerade in diesen Zeiten so wichtig ist. Mit den Vertretern des Landes Berlin haben wir einen verlässlichen Partner, der sehr wohl im Blick hat wie Ernst die Situation ist, aber auch weiß, was noch kommen kann.

Mit Hilfe von Experten müssen jetzt Szenarien und damit Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit klar ist, wie Sportveranstalter 2021 veranstalten können. Es muss dabei sicher um Hygienekonzepte für die Teilnehmer gehen aber auch um Regeln für Zuschauer. Eine Kostenexplosion, wie wir sie seit Jahren im Bereich der Sicherheit von Großveranstaltungen haben, können wir uns mit der teuren Umsetzung von Hygienevorschriften nicht mehr leisten. Hier bedarf es Augenmaß und Mitverantwortung durch den Staat.

Die derzeitigen Schwierigkeiten und Interessen sind breit und vielfältig.  Die Petition kann uns dabei wertvolle Unterstützung geben und eine starke Stimme. Daher bitte ich alle, denen der Laufsport am Herzen liegt, diese Petition zu unterschreiben.“ 

 

RETTET UNSERE LÄUFE – SAVE THE EVENTS – Foto: Victah Sailer

„Rettet unsere Läufe“ – Wir brauchen jede Stimme, um den Laufsport zu retten. Helfen Sie bitte mit und beteiligen Sie sich an der Petition!

Hier geht es zur Petition:

https://www.openpetition.de/petition/online/save-the-events-o-rettet-unsere-laeufe

Instagram: #SaveTheEvents – Rettet unsere Läufe

DANKE für Ihre HILFE!

Alina Reh und Philipp Pflieger unterstützen Petition: „SaveTheEvents – Rettet unsere Läufe“

Fabienne Königstein: Leidenschaftlicher Appell für die Petition „Rettet unsere Läufe“

Topathleten-Manager Christoph Kopp unterstützt Petition „Rettet unsere Läufe – Save the Events“: „Gemeinsame Lösungen sind gefragt“

Deutschlands Marathon-Rekordler Arne Gabius und Irina Mikitenko unterstützen Petition: „Rettet unsere Läufe“ – „Save the Events“

Manager und Veranstalter Günther Vogl: Rettet unsere Läufe – und die Athleten!

cc

author: GRR